Mein Garten liegt im nördlichen Baden Württemberg und profitiert vom Weinbauklima.
Ein ursprünglicher Schrebergarten für Gemüse und Beeren. Umgestaltet in einen Staudengarten mit Rosen - Schattenbereich unter einem riesigen Walnußbaum und ein kleiner Steingarten.Hostasammlung und Topf Rododendren. Vielfältig wie die Bepflanzung sind die Tiere, die uns im Gartenjahr begleiten. Die Zauneidechsen fühlen sich besonders wohl.
Gartenbesucher erwünscht
Mittwoch, 22. Juli 2009
Sommerflor
Der viele Regen, Sonne und Luftfeuchtigkeit haben ein unglaubliches Pflanzenwachstum hervorgebracht. Aus dem Urlaub zurück, war ich von der Üppigkeit der Beete sehr überrascht. Natürlich kam als Erstes die Schere zum Einsatz und mein Unkrautmesser.
Die Taglilienblüte war grandios, Dank sei dem regelmäßigen Regen. Jetzt kommen die einjährigen Pflanzen zur Geltung und zeigen, ihre Blütenpracht.
Die Rosen treiben kräftig durch. „Nadu“ verhilft zu vielen neuen Knospen. Es blühen orangefarbeneTaglilien und Montbretien im gleichen Beet.
Meine LieblingsclematisPrincessDiana hat die Rückwand des Schattenbeetes überrankt.
Der hohe Staudenphlox hat sich prächtig entwickelt und die extra Portion Dünger hat ihm gut getan. Im Hostabeet geht es dafür gemütlich zu. Einige Sorten blühen noch, aber viele sind abgeblüht. Meine mehrjährige Fuchsie hat tatsächlich gut ausgetrieben und viele Blüten angesetzt. Unbedingt müssen noch weiße Fuchsien zu den Hostas gepflanzt werden.
Prall gefüllte Samenstände der Pfingstrosen. Sobald sie aufgeplatzt und reif sind, können sie schon ins Erdreich gedrückt werden. Ich freue mich immer über Sämlingspflanzen.
Die ersten Gräser blühen und wiegen sich sanft im Wind. Gräser müssen unbedingt mehr im Garten Einzug halten. Es gibt so viele herrliche Sorten.
Hierzu passen mit ihrem warmen Farbenspiel die zahlreichen Sorten der Sonnenbraut. Bei mir hat diese Pflanze einen festen Platz zwischen den Pfingstrosen und der Hochstammrose "RedLeonardo da Vinci" und sie kommt mit dem trockenen, sonnigen Platz gut zurecht. Die Ballonblume, ich habe sie auch noch in weiß und rosa, ist ein zuverlässiger Blüher und gedeiht gut im Halbschatten zwischen den breiten Hostablättern. Aber auch als Rosenbegleiter und zu Gräsern macht sie eine gute Figur. Die Wurzeln sind rübenartig und daher schlecht verpflanzbar. Hier meine Lieblingsglockenblumen am Rande des Kiesbeetes. Bei diesem Bild spürt man die Leichtigkeit dieser Pflanze.Gleich daneben sind viele verschiedene Hauswurzarten vertreten, die gerade blühen. Diese Pflanzen sind zu jeder Jahreszeit attraktiv und man kann leicht der Sammelleidenschaft verfallen. Jetzt noch der Star im Hangbeet: der Sonnenhut. In diesem Jahr besonders üppig und die verschiedenen Farben passen wunderbar zu den Halbstamm-Rosen, Duftnesseln, Witwenblumen und der großblütigenKatzenminze.Viele Eidechsen sind unterwegs und sonnen sich auf den alten Rebstöcken, die ich als Begrenzung des Hangbeetes ausgelegt habe.
1 Kommentar:
Anonym
hat gesagt…
Bei mir bewirkt der viele Regen nicht unbedingt ein übrigeres Gartenjahr. Die Rosen leiden, die Gräser ersaufen, der Sonnenhut fällt um, meine Kugeldistel fault ab und selbst die Hostas zeigen erste Herbstfärbungen. Dass ganze in einem Garten der normalerweise unter Trockenheit zu leiden hat. Die einzigen Nutznießer sind die Schnecken. Die durch mehrfachen Hagel vorgelöcherten Hostablätter munden doppelt gut. Nein danke das ist kein Sommer wie ich ihn mir vorstelle.
1 Kommentar:
Bei mir bewirkt der viele Regen nicht unbedingt ein übrigeres Gartenjahr. Die Rosen leiden, die Gräser ersaufen, der Sonnenhut fällt um, meine Kugeldistel fault ab und selbst die Hostas zeigen erste Herbstfärbungen. Dass ganze in einem Garten der normalerweise unter Trockenheit zu leiden hat. Die einzigen Nutznießer sind die Schnecken. Die durch mehrfachen Hagel vorgelöcherten Hostablätter munden doppelt gut. Nein danke das ist kein Sommer wie ich ihn mir vorstelle.
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