Dienstag, 17. April 2018

Der Garten im April


Die Temperaturen steigen täglich, der Himmel heute blau und ein wichtiges Datum für alle Garteninteressierte: am 17.4.2019 beginnt die Bundesgartenschau in Heilbronn.

Ab heute sind die Dauerkarten erhältlich und sie werden auf dem Kiliansplatz ab 17.00 Uhr verkauft.

Hoffentlich ist das Wetter im nächsten Jahr zur Eröffnung genauso herrlich und die Natur so verschwenderisch wie heute.
Alle Kirschbäume blühen und die Blätter sind so üppig grün an Sträuchern und Bäumen. Es sieht auch alles so aufgeräumt aus, so neu, so gesund.

Im Garten geht das Gerangel mit dem Platzanspruch los. Die Akeleien sind da besonders schnell und ich habe schon ein paar Pflanzen herausgenommen, damit der langsamere Nachbar mithalten kann.

Die Primelblüte war fantastisch und der Garten wird fast von den Sämlingen überwuchert. Im Herbst muss ich alle Drängler herausnehmen!

Die Strauchpfingstrosen und meine gelbe Kaukasus Pfingstrose werden wahrscheinlich innerhalb der nächsten Woche ihre Traumblüten zeigen. Dann wäre es auch Zeit, im Luisenpark in Mannheim und im Botanischen Garten in Würzburg die Strauchpfingstrosen anzusehen. Eine traumhafte Kulisse. In Würzburg ist dieses Jahr die Landesgartenschau Bayern.

Über Ostern habe ich die Lavendel geschnitten. Nicht der richtige Zeitpunkt – ich weiß. Aber ich hoffe, sie haben den Schnitt überlebt und treiben aus. Der Rosenschnitt war wieder sehr umfangreich. Die späten Fröste haben sich zum Teil mit schwarzem Holz verewigt und jetzt muss nochmal nachgearbeitet werden.
Gedüngt – Startdüngung für alle Pflanzen – habe ich bereits im März erledigt und jetzt können die Pflanzen durch den Regen und die Wärme die Nährstoffe gut aufnehmen.

Ein paar Stauden mussten nachgepflanzt werden, Neuheiten, auf die ich besonders gespannt sind, wie sie blühen. Meine Allium haben sich ordentlich ausgesät, mal sehen, wie viele davon in diesem Jahr schon blühen.

Die große Schilfmatte hinter meiner 2. Hostatreppe muss erneuert werden, dann erst kann ich meine Hostatöpfe auf Untersetzer platzieren. Die Blätter wickeln sich schon kräftig aus und ich bin immer wieder überrascht, dass keine Ausfälle zu beklagen sind. Auch die Mini-Hostas überleben jeden Frost in ihren kleinen Töpfchen.

Gespannt warte ich auf den Blütenaustrieb meiner im Herbst geteilten Iris. Der Pfingstrosenpfad ist mit Frauenmantel eingefasst, den ich ordentlich abgestochen habe. Dahinter kommt die Reihe der geteilten und frisch ausgepflanzten Irissorten. Meine Pfingstrosen säen sich regelmäßig aus und ich kann, auch von den Strauchpfingstrosen, Sämlinge anbieten, die dann im September ausgegraben werden können. Einfach mal bei mir melden.

Donnerstag, 21. September 2017

Der Garten im September


21.09.2017

Leder habe ich im September sehr wenig in meinem Garten gearbeitet. Andere Dinge waren wichtiger.

Durch den Regen sind viele meiner Pfingstrosen stark verpilzt und ich habe sie bodennah abgeschnitten. Plötzlich sieht der Garten ganz anders aus. Es fehlen die Abstufungen der Stauden und es entstanden Lücken.
Der Kirschbaum hat schon sehr viele Blätter am Anfang des Monats verloren, irgendwie sieht es sehr zeitig nach Herbst aus.
Die kleine Buchsbaumhecke habe ich entfernt und nun den kleinen Geißbart bestellt.

Die Frühlingszwiebelbestellung ist versandt und wird im Oktober eintreffen.

Durch den Fast-Frost letzte Woche haben die Hosta schon mit ihrer Herbstfärbung begonnen. Die Rosen bilden Hagebutten aus, während viele Sorten noch mal richtig durchstarten und blühen.
Interessant ist, dass ich zwecks Stecklinge einige Clematissorten beschnitten habe und diese Sorten haben an den Stellen wieder frisch ausgetrieben und blühen jetzt. Aus dem Zufall kann man wieder lernen.

Im Rasen zwei Maulwurfhügel sind nicht erwünscht. Die lockere Erde habe ich gleich der angrenzenden Rose „Graham Thomas“ überlassen.

Jetzt kommen die Gartenbilder die ich liebe: Rosen verweben sich mit Gaura, Eisenkraut, den feintriebigen Astern. Hoher Kerzenknöterich, die abgeblühten Echinaceen, weiße Anemonen. Auf der anderen Seite habe ich viele verschiedene Astern aufgepflanzt, die jetzt wirklich super aufblühen. Asternsämlinge tauchen immer wieder im Garten auf. Blühen lassen und dann entscheiden ob sie bleiben dürfen. Oftmals verpflanze ich die niedrigen Sorten in Beete, in denen jetzt wenig los ist.

Mein Steingartenbeet hat jetzt endlich die richtige Abschluss Bepflanzung. Die Rhododendren hatten einfach an diesen Standort gelitten. Zu wenig Wasser hat ihnen zugesetzt. Jetzt im Kübel zeigen sie ihre Schönheit und wachsen zu kräftigen Büschen heran. Wir dürfen uns auf das Frühjahr freuen. Allerdings sind diese Sorten frühblühend und haben oft mit dem Frost zu kämpfen – wie in diesem Jahr.

Rosen sind für den Abschluss des Steingartens geeignet. Sie blühen unermüdlich und ich habe verschiedene Sorten gewählt. Eine selbstveredelte, eine „kleine Angela“ vom Rosenzüchter Wenninger, aus Stecklingen gezogene Sorten. Es sieht sehr schön aus. Besonders die Zwischenpflanzung des niedrigen Storchenschnabel „Geranium Light Dilys“. Eine neue Sorte, die sich herrlich zwischen andere Stauden und Rosen schlängelt und dabei sehr zierlich rüberkommt.

Ein paar dringende Gartenarbeiten muss ich noch erledigen. Der Frauenmantel muss abgestochen werden und einige Irishorste sollten noch verkleinert werden. Die richtige Zeit ist dafür aber nicht. Mal sehen. Akeleien brauchen eine ordnende Hand. Auch der Kerzenknöterich muss zurückgenommen werden. Das reicht aber auch im Frühjahr. Allerdings sind in diesem Beet die viele Frühlingsblüher wie Winterlinge und Schneeglöckchen, also doch den Knöterich eindämmen.

Nicht oft genug muss ich meinen aus Samen gezogenen (von einem Gartenfreund) Rittersporn loben. Nach der ersten Blüte zurückgeschnitten blüht er gerade wieder traumhaft. Natürlich hat auch der Regen alle Pflanzen nochmal durchstarten lassen.

Montag, 28. August 2017

Der Garten im August


 
Regen, Hitze, alles war dabei. Auch Unwetter – wir hatten Glück. Sogar kalte Nächte bis
9 Grad, da haben sich meine Orchideen auf dem Balkon geschüttelt. Durch den Regen, hatte ich immer genügend Wasser, eine Sorge weniger. In den Beeten haben Echinaceen, Gauras, Phlox die Herrschaft übernommen und die weißen Anemonen blühen auf.
Alle Gräser sind üppig gewachsen und haben sich herrlich entwickelt. Natürlich müssen die Beete von Verblühtem ausgeputzt werden und schon sieht alles gleich wieder ordentlicher aus. Das gesamte Mutterkraut musste mit der Jungfer im Grünen weichen, aber es sind schon wieder Sämlinge zu sehen. Die Rose Munstead Wood ist der absolute Star im Garten. Eine wunderbare Farbe und der Duft – ich bin begeistert. Die Rosen blühen nochmal nach und ich freue mich über die herrlichen Farben.

Eigentlich wäre jetzt Zeit den Lavendel zu schneiden, aber er blüht noch wunderbar. Kommt wahrscheinlich daher, weil ich in diesem Jahr den Lavendel erst im Frühjahr zurückgeschnitten habe.

Der Sommerflieder muss ausgeschnitten werden und wieder stelle ich fest, dass die niedrigen neuen Sorten unwahrscheinlich gut in kleine Gärten passen. Farblich den ganzen Sommer präsent und haben als Hintergrundpflanze einen hohen Stellenwert.

Zwei Kugel-Buchsbäume mussten leider weichen, der Zünsler hat ganze Arbeit geleistet. In deren Stelle habe ich zwei großblumige Akeleien eingesetzt, die ich im Frühjahr in Ludwigsburg im blühenden Barock gekauft hatte. Die andere Lücke habe ich einen Rosensämling (selbst ausgesät und großgezogen) eingepflanzt, der sich ordentlich etabliert. Mal sehen, wie sich diese Rose entwickelt. Sie blüht rot und paßt in das Beet mit den rotblättrigen Heucheras und rotblühenden Taglilien. Wahrscheinlich muss ich im vorderen Bereich dieses Beetes die kleine Buchsbaumhecke ebenfalls entfernen. Als Ersatzpflanze habe ich dieses Jahr schon mal den kleinen Geißbart im Beet ausprobiert, der mir hervorragend gefällt. Er hat rote Blattstiele, blüht überreich und Blatt sieht immer ordentlich aus.