Der Frühling startet erst Mitte April. Zwar gab es Anfang März ein paar warme Tage, in denen ich gleich die Startdüngung und dem letzten Rückschnitt der Stauden erledigt habe. Dann kehrte der Winter mit Schnee und Regen zurück. Erst am 14. April ging die Gartensaison so richtig los, mit fast einem Monat Verspätung. Es gab Temperaturen von fast 26 Grad. Die Narzissen verblühten, bevor sie sich so richtig geöffnet hatten. Immer wieder Regen, der das Wachstum der Stauden so richtig in Schwung brachte. Meine Rosen hatten alle noch ihre alten Blätter und wurden gleich beim Rückschnitt mit entfernt. Die bestellten Pflanzen sahen ganz traurig aus und bei einigen Töpfchen war kaum oberirdisch ein Austrieb zu sehen. Etwas enttäuscht ließ ich die Pflanzen noch über eine Woche in den Töpfen stehen, aber es wurde wieder etwas kälter und das Einsetzen zog sich hin. Jetzt ist alles in den Beeten eingesetzt und wächst fleißig in die Höhe. Alle Kübelpflanzen sind mittlerweile im Freien, wurden zum Teil umgetopft und noch einiger Zeit, werde ich auch die Düngung vornehmen. Die Hostas sind ausgetrieben und geben dem Topfgarten endlich wieder Struktur.
Der viele Regen hatte auch seine Vorteile: Regenwasser konnte reichlich aufgefangen werden. Heiße und trockene Sommer sind immer ein Problem, wenn nur Regenwasser genutzt werden kann. Meine meisten Pflanzen werden nicht gegossen. Nur zur Pflanz- und Anwachszeit kommt das wertvolle Naß zum Einsatz. Meine Rhododendren und Astilben wollen aber immer gut mit Wasser versorgt werden.
Durch den milden Winter haben auch alle Gauras und Verbenen überlebt und ich bin nicht auf die Sämlinge vom letzten angewiesen. Das üppige Wachstum, das sich jetzt im Garten zeigt, ist natürlich eine Freude. Ich liebe üppiges Grün. Dazwischen die roten Tulpen, wilde Vergißmeinnicht, die abblühenden Primeln und die Vorfreude auf Alliumkugeln lassen mein Herz höher schlagen.Vielleicht blühen die ersten Rosen zusammen mit den Pfingstrosen. Lassen wir uns überraschen. Die ersten 14 Tage Frühling bis zu 1. Mai habe ich in einem Video zusammengefasst:
Ich freue mich auf die nächsten Mai Wochen.
Mein Garten liegt im nördlichen Baden Württemberg und profitiert vom Weinbauklima. Ein ursprünglicher Schrebergarten für Gemüse und Beeren. Umgestaltet in einen Staudengarten mit Rosen - Schattenbereich unter einem riesigen Walnußbaum und ein kleiner Steingarten.Hostasammlung und Topf Rododendren. Vielfältig wie die Bepflanzung sind die Tiere, die uns im Gartenjahr begleiten. Die Zauneidechsen fühlen sich besonders wohl. Gartenbesucher erwünscht
Dienstag, 18. Juni 2013
Pfingstrosen, Iris und Rosen
Den Amseln schmecken die ersten reifen Kirschen, der Sommer ist angekommen. Pfingstrosen und Iris sind abgeblüht und an den ein- und zweijährigen Begleitpflanzen reifen die Samen. Nachtviole- und Akeleisamen kommen in meine Samentüten.
Damit keine Blühlücken entstehen, haben sofort die Rosen mit ihren Begleitpflanzen das Zepter übernommen. Die Jungfer im Grünen, Glockenblumen und Margariten, Sterndolde und der fantastische Rittersporn haben sich die Pflanzlücken zwischen den Rosenbüschen erobert und blühen überreich. Natürlich zieht auch der Frauenmantel die Beetkanten mit seinen gelb-grünen Blütchen alle Blicke auf sich.
Kletterrosen sind immer ein Traum, wenn sie den richtigen Platz haben und sich ausbreiten dürfen. Aloha, New Dawn, Erinnerung an Brod und Laguna zeigen ihre Wuchskraft an der „Gartenrückwand“ und blühen fantastisch. (Dem vielen Regen sei Dank!) Jetzt schlingen sich an dem weißen Rosenbogen alle Clematissorten empor um in Konkurrenz zu treten. Der kleine Kirschbaum (eigentlich als Klettergerüst gedacht) hat neue Bewohner: die dunkelvioletten Clematis und die neue Ramblerrose „Unschuld“ klettern um die Wette. Ich möchte in diesem Jahr von meinen Ramblerrosen im Bürogarten Stecklinge schneiden (das geht bei Kletter- und Ramblerrosen besonders gut) um diese herrlichen einmal blühenden Rambler in den neuen Garten zu holen. Einen Versuch ist es wert. Ein guter Zeitpunkt ist Ende Juni und der Juli.
Der Rhododendron bekam seine Pflege in Form von Dünger und Entfernen der Blütenstände, die nun alle verblüht sind. Ein Kissenrhododendron steht noch auf der Erledigungsliste. Als Einrahmungspflanze hatte ich die Schleifenblume gewählt und nach der Blüte bis auf ca. 5 cm radikal zurückgeschnitten. Nun treibt sie willig wieder durch und wird in einem dunkelgrünen Blattgewand ihre immergrüne Schönheit präsentieren. Ein paar Körner Kalk können hier nicht schaden, denn der saure Boden, der in diesem Beet vorherrscht, ist nicht ganz so ideal.
Die abgestorbene, winterharte Fuchsie habe ich durch eine Krötenlilie ersetzt, die sich wunderbar entwickelt. Etwas Schneckenkorn drum herum muss sein.
Ganz erstaunt stelle ich fest, dass sich die ersten Hostablüten zeigen. Es wächst alles im Eiltempo, man kann kaum durchschnaufen. Sogar der Phlox zeigt Farbe und die hochgeschossenen Verbenen wollen auch schon mitreden. Taglilien schieben ihre Blütenstängel aus dem sattgrünen Laub. Verschiedene Heucheras habe ich vor die Taglilienbüsche gepflanzt und hoffe auf das gewünschte Ergebnis. Sobald die Blüte vorbei ist, lässt auch das Laub zu wünschen übrig. Die Heucheras sollen diesen nicht ganz so optimalen Anblick etwas verbergen. In diesem rot-rosa Sommerbeet entwickeln sich die Stauden traumhaft. Bis auf die weißen Herbstanemonen, die kommen nicht in Fahrt. Ich habe sie gerne als Farbausgleich zu den vielen Rottönen.
In diesem Beet blüht die wunderbare Hochstammrose „Marie Curie“. Sie bekommt auf jeden Fall im Herbst ein Namensschild, zum Dank ihrer traumhaften Blüten.
Einen Schleihereffekt bietet das Mutterkraut. Da es sich fleißig aussät, kann man ganz gut bestimmen, wo es blühen soll. Am besten da, wo Lücken zwischen höheren Stauden oder Rosen sind.
Der Buchsbaumzünsler hat sich zunächst mal verabschiedet, nach dem ich ein Spritzmittel gekauft, aber noch nicht eingesetzt habe. Auch gut. Warten wir auf die nächste Population.
Neue im Frühjahr eingesetzte Stockrosen wachsen nicht vom Fleck. Etwas Flüssigdünger sollte helfen. Mal sehen. Auch der Rittersporn und die Topfagapanthus sowie die Kapuzinerkresse im Topf werden jetzt mit dem Dünger unterstützt. Hoffentlich halten sich die Gewitter mit ihren angekündigten Unwettern im Zaum. Das wäre wirklich schade, wenn diese Blütenpracht vernichtet wird.
Der gelbblättrige Majoran hat dieses Jahr richtige Büsche hervorgebracht und füllt die Lücken zwischen den lachsfarbigen Rosen. Ich muss ihn abernten und trocknen, denn Majoran ist bei mir in der Küche gefragt. Ein paar Teilstücke kommen im Herbst zu den neuen gelben Rosen. Die Thymiansorten sind alle in voller Blüte und die Insekten können gar nicht genug vom Nektar bekommen. Sobald er abgeblüht ist, muss er zurückgeschnitten werden.
Das blau-weiße-gelbe Beet ist mein ganzer Stolz. Zur Zeit blühen noch die Margariten und üppige blaue Glockenblumen. Sogar der Lavendel, als Randbepflanzung wird bald aufblühen. Der sehr heiße Standort und ein nicht so optimaler Boden ist für viele der dort platzierten Pflanzen eine Herausforderung. Aber die Frühjahrsfeuchtigkeit hat einen entscheidenden Wachstumsschub ermöglicht. Der dunkle Salbei und mein Lieblingsstorchenschnabel blühen mit den Glockenblumen um die Wette.
Sonntag, 26. Mai 2013
25. Mai 2013
Am Samstag war ein guter Gartentag. Ich konnte viele Dinge im Garten erledigen, ohne Regen, Wind und Kälte. Leider sind die Staudenpfingstrosen immer noch nicht aufgeblüht. Nachtviolen, Akeleien und Wiesenmargarete sind die Hauptblüher. Die späten Kissenrhododendren und Azaleen zeigen ihre makellosen Blüten.
Rosenknospen und Frauenmantel warten nur noch auf die wärmenden Sonnenstrahlen. In diesem Jahr werden alle Spätfrühlingsblüher zusammen mit Rosen und Begleitpflanzen ihr Farbenspiel präsentieren. Man darf gespannt sein. Zwischen den Rosen sind die Storchschnäbel zu riesigen Büschen geworden und füllen die Lücken wunderbar aus. Die erste Buchsbaumzünslerraupe habe ich auf der niedrigen Hecke entfernt und hoffe, dass der riesige Buchsbaum nicht auch noch befallen wird. Das wäre sehr schade, denn er trennt den Schattensitzplatz unter dem Walnussbaum und den Arbeitsplatz mit Wassertonne wunderbar ab. Sollte er entfernt werden müssen, darf ich mir etwas einfallen lassen um diese Lücke zu schließen. Die folgenden Bilder zeigen die gestrige Gartensituation. Heute ist es schon wieder regnerisch und unter 10 Grad Celsius. Ein ungemütlicher Sonntag.
Rosenknospen und Frauenmantel warten nur noch auf die wärmenden Sonnenstrahlen. In diesem Jahr werden alle Spätfrühlingsblüher zusammen mit Rosen und Begleitpflanzen ihr Farbenspiel präsentieren. Man darf gespannt sein. Zwischen den Rosen sind die Storchschnäbel zu riesigen Büschen geworden und füllen die Lücken wunderbar aus. Die erste Buchsbaumzünslerraupe habe ich auf der niedrigen Hecke entfernt und hoffe, dass der riesige Buchsbaum nicht auch noch befallen wird. Das wäre sehr schade, denn er trennt den Schattensitzplatz unter dem Walnussbaum und den Arbeitsplatz mit Wassertonne wunderbar ab. Sollte er entfernt werden müssen, darf ich mir etwas einfallen lassen um diese Lücke zu schließen. Die folgenden Bilder zeigen die gestrige Gartensituation. Heute ist es schon wieder regnerisch und unter 10 Grad Celsius. Ein ungemütlicher Sonntag.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Das Gartenjahr geht zu Ende
Ein heißer, trockener Sommer hat den Garten in Streß versetzt. Neu gesetzte Stauden mußten kontinulierlich gegossen werden. Auch Rhodos und andere Flachwurzler litten unter dem Wassermangel. Mitte Juli gab es endlich Regen und die Pflanzen kamen in Schwung. Die Taglilienblüte war wunderbar und viele neue Sorten konnten ihre Blüten zeigen. Es fehlten mir die passenden Begleitpflanzen, da muss ich im Frühjahr nachlegen. Rotblättrige Heucheras würden gut passen. Die Büsche sehen immer ordentlich aus und die Farbe harmoniert mit meinen Taglilien. Der weiße Staudenphlox war besonders schön. Ich habe beim Austrieb jeden zweiten Trieb eingekürzt und konnte so die Blüte ziemlich lange heraus ziehen. Auch der Sonnenhut hat fleißg geblüht. Der August war wieder schrecklich heiß und der fehlende Regen ließ das Wachstum stocken. Die Pflanzen sahen ziemlich mitgenommen aus und ich habe nur dort gegossen, wo unbedingt notwenig. Das ganze Gartenbild hatte seine Üppigkeit verloren und viele Stauden verblüten schnell. Die Rosen kamen auch nicht mehr zur Blüte, alles hielt sich zurück und wartete auf Regen. Der im Frühjahr ausgebrachte Rindenmulch hat Schlimmeres verhindert. Der Boden war knochenhart geworden. Auch der September blieb heiß mit wenigen Ausnahmetagen. Abkühlung und Regen dann im Oktober. Die Rosen sind derartig gewachsen, dass ich mit anbinden der Kletterrosen gar nicht mehr nachgekommen bin. Viele Strauchrosen blühen jetzt noch und haben viele Knospen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem heißen Sommer nicht zufrieden gewesen, was den Garten betrifft Dafür hatten wir keinen Hagel und keine Starkregengüsse. Jetzt blühen noch herrliche Asternbüsche in vielen Farben. Gaura und Verbenen halten die Stellung zwischen Gräsern und und Rosen. Meine Wasserreserven habe ich Gießkanne für Gießkanne auf die Beete gegossen um in den ganz trockenen Gartenbereichen noch Feuchtigkeit nach zu liefern. Jetzt fallen die herbstlich gefärbten Blätter der Bäume und ich bin ständig mit dem Rechen unterwegs. Der Nußbaum liefert auch nur Herbstlaub, die Nüsse sind im Gegensatz zum letzten Jahr sehr rar. Eigentlich schade.
Damit ich mich im Frühling über meine Zwiebelpflanzen freuen kann, habe ich noch Narzissen und botanische Tulpen eingesetzt. Auch Alliumsorten wurden zwischen die Pfingstrosenbüsche gepflanzt. Jetzt fehlen nur noch die bestellten Rosen, dann kann der Spätherbst kommen. Astern und Fette Henne schneide ich erst im Frühjahr. Alle abgeblüten Stauden habe abgeschnitten und ausgeputzt. Die Herbstarbeiten sind fast erledigt. Die Kübelpflanzen sind im Haus und die Aufräumarbeiten nehmen auch ein Ende. So wie das Gartenjahr.
Damit ich mich im Frühling über meine Zwiebelpflanzen freuen kann, habe ich noch Narzissen und botanische Tulpen eingesetzt. Auch Alliumsorten wurden zwischen die Pfingstrosenbüsche gepflanzt. Jetzt fehlen nur noch die bestellten Rosen, dann kann der Spätherbst kommen. Astern und Fette Henne schneide ich erst im Frühjahr. Alle abgeblüten Stauden habe abgeschnitten und ausgeputzt. Die Herbstarbeiten sind fast erledigt. Die Kübelpflanzen sind im Haus und die Aufräumarbeiten nehmen auch ein Ende. So wie das Gartenjahr.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Der Mai verabschiedet sich mit etwas Regen und Gewitter
Endlich hat es geregnet. Nicht viel, aber ohne Unwetterpotential. Pfingstrosen und Iris konnten durch das trockene Wetter ihre Pracht zeigen. Bis auf die späten Sorten, ist die Blüte vorbei. In Hochform sind Frauenmantel und der kräftig blaue Ehrenpreis, beide grenzen den Pfingstrosen- und Irispfad ab. Bartnelken und ein spätes Alium blühen im roten Beet. Jetzt sind die Rosen an der Reihe. So viele Knospen hatten die Büsche noch nie. Der Regen bringt Kraft für die Blüten. Ich denke, dass all der Frühjahrsdünger bei dem fehlenden Regen noch ungenutzt unter der Mulchdecke liegt. Als Rosenbegleiter habe ich verschiedene frühe Storchenschnäbel gesetzt. Der Lavendel steht in den Startlöchern und wird die Storchenschnäbel in der Blüte ablösen. Mutterkraut und Glockenblumen haben sich ausgesät und füllen so die Lücken der noch schwachen Sommerstauden aus. Erste Taglilien sind aufgeblüht, nach dem ich mit Wassergaben nicht gegeizt habe. Zwischen den abgeblühte Iris spitzt der Kalifornische Mohn hervor und leutet somit den Sommer ein. Heute habe ich noch 3 rosa Schafgarben "Excel" gesetzt. Meine Monarden sind leider bis auf eine Pflanze verschwunden. Schade, mir hat die Kombination mit den Agastachen und dem Sonnenhut im letzten Jahr so gut gefallen. Der Rittersporn ist ordentlich gewachsen und ergänzt so den "Hofstaat" der Rosen. Im blaugelben Beet steht der Salbei "Caradonna" ganz vorbildlich, jetzt müssen nur noch die Mädchenaugen einen Zahn zulegen und aufblühen. Gelbe Strauchrosen bilden hier den Hintergrund und dienen gleichzeitig als Abgrenzung zu der Pfingstrosenpflanzung. Eine weitere gelbe Strauchrose von Wänninger ist heute eingetroffen und wird gleich morgen eingesetzt. Am Rosenbogen sieht es noch etwas mager aus. Clematis und Kletterrosen sind noch nicht so üppig, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber der ungeduldige Gärtner wird bestimmt im nächsten Jahr belohnt.
Sonntag, 27. Mai 2012
Frühling 2012
Das Gartenjahr 2012 hat uns bis jetzt einen extrem kalten Februar, einen zum Teil schon recht warmen März und einen kühlen April beschert. Schnee und Wasser Mangelware. Alle immergrünen Büsche und Stauden bekamen ihre Wassergaben aus der Gießkanne. Buchs, Kirschlorbeer und Rhododendren leiden besonders und müssen tatsächlich wöchentlich gegossen werden, wenn es nicht regnet. Natürlich wollen alle die Pflanzen, die im Herbst neu in unsere Beete gekommen sind, ebenfalls mit Wasser versorgt werden. Also wieder mal Gießkannen schleppen, oder mit dem Gartenschlauch bequem wässern.
Meine Pflanzlieferung ist eingetroffen, nun müssen die neuen Pflanzen in den Boden. Vorher die Töpfe in einer Wanne mit Wasser gut wässern, dann ein großzügiges Pflanzloch buddeln und die „Neuen“ etwa so tief in den Boden einsetzen, wie sie im Topf vorgezogen wurden. Frische Erde verwenden und einen Esslöffel Hornspäne untermengen und unbedingt gut andrücken und angießen. Die Pflanzstelle mit etwas Rindenmulch abdecken.
Meine Favoriten waren in diesem Jahr die neuen zum Teil zweifarbigen Lupinen. Eine Pflanze, die ganz aus der Mode gekommen ist, aber nun mit neuen Farben und Höhen die Beete erneut erobern möchte. Leider sind Lupinen nicht sehr langlebig. Farblich abgestimmt kann man sie in die Nähe von Rhododendren setzen, da sie mit dem sauren Boden klar kommen. Allerdings mehr im sonnigen Bereich. Verblühte Rispen unbedingt rechtzeitig entfernen.
Probleme mit der Winterhärte hatte leider meine Lieblingspflanze „Gaura“. Hier habe ich aus Samen neue Pflanzen produziert und natürlich ein paar Töpfe nachgeordert. Leider ist auch der Gärtnernachschub nicht zuverlässig gewesen. Nach wie vor ist der Sonnenhut heiß begehrt und so finden ein paar neue Sorten zusammen mit einer neuen Scharfgarbe einen Platz im roten Beet Der Natternkopf ist im Schmetterlingsbeet ein wichtiger Nektarspender und muss ebenfalls nachgepflanzt werden. Eine kurzlebige Pflanze, die sich aber wieder aussät. Vorsichtshalber habe ich ein paar Pflanzen neu dazu gesetzt.
Einige Rosen sind stark zurück gefroren und ein radikaler Schnitt war notwendig. Jetzt kommen aus der Basis neue Triebe und ich hoffe, dass die evtl. noch kommenden Nachtfröste hier keinen weiteren Schaden anrichten. Abgehäufelt wurden die Rosen noch nicht (zum Teil haben das die Amseln auf der Suche nach fehlenden Würmern erledigt!).
Der erste Rhodo steht in Blüte. Im letzten Jahr wurde die Rhodoblüte ein Frostopfer im Mai. Das war sehr schade.
Die Clematissorten treiben ordentlich an der Basis aus und wurden von mir bereits mit Wasser versorgt. Pro Pflanze 10 Liter haben ordentlich nachgeholfen. Die frühen Sorten zeigen schon Blüten. Nach der Blüte können diese Sorten, wenn notwendig, etwas zurückgeschnitten werden.
Meine herrliche, große Wolfsmilch wurde ebenfalls vom Frost dahin gerafft. Nur ein paar Stängel sind von der Pracht geblieben, der Rest ist umgefallen und erfroren.
Erfreulich ist die Tatsache, dass alle Topfhostas austreiben. Sogar die Minisorten in den Minitöpfen spitzen frech über den Topfrand. Ein geperlter Langzeitdünger, etwas neue Erde oder Sand obendrauf, gibt den Sorten wieder gute Voraussetzungen für einen super Austrieb. Aber auch hier musste ich mit Wasser nachhelfen.
Ein Wachswunder sind wie immer die Pfingstrosen. Strauchpfingstrosen, die etwa 2 Wochen vor den Staudenpfingstrosen blühen, haben reichlich Knospen angesetzt und treiben kräftig aus der Basis aus.
Die Staudenpfingstrosen sehen ganz unterschiedlich im Austrieb aus. Manche haben ebenfalls viele runde Blütenknospen, andere Sorten, die später blühen, sind noch mit dem Austrieb beschäftigt. Samen, die ich im Herbst von den Pfingstrosen gesammelt und gleich in ein freies Fleckchen Erde gesteckt hatte, treiben fast alle aus und sind schon mind. 6 cm hoch. Der Nachwuchs ist gesichert.
Aussaaten auf der Fensterbank müssen jetzt pikiert werden. Goldlack, Taglilien, Gaura, niedrige Königskerzen sollen die Beetlücken im Garten schließen.
Das trockene Frühjahr hat auch seine guten Seiten, die Schnecken sind noch nicht in den Startlöchern und das Schneckenkorn wartet auf seinen Einsatz. Dafür sind alle Arten von Mäusen unterwegs. Überall liegen leere Walnussschalen herum. Hier werden die Wintervorräte geknackt.
Die ersten Rosenläuse sind aufgetaucht. Ich hoffe auf den großen Hunger der Meisen und Marienkäfer.
Eine wichtige Gartenarbeit ist nun der Kampf gegen das Unkraut. Wer jetzt ein paar Überstunden mit dem Gartenmesser macht und danach etwas Rindenmulch verteilt, hat gute Chancen auf ordentliche Beete.
Geschnitten sind bei mir: Lavendel, Thymian, Salbei und alle Rosen.
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