Sonntag, 16. März 2008

Narzissenblüte

Die Narzissenblüte begeistert mich in jedem Jahr aufs Neue. Diese Vielfalt an Farben und Formen ist unglaublich. Sie sind zuverlässige Blüher und werden von den Mäusen verschmäht.

Die stark gefüllten Sorten sind nicht immer sehr standfest und liegen nach einem Regenschauer schlaff auf dem Boden und kommen nicht mehr nach oben. Das ist sehr schade. Ich suche mir seit ein paar Jahren nur die neuen, ungefüllten Sorten aus. Im Zusammenspiel mit Kissenprimeln entstehen herrliche Gartenbilder.Die Sternmagnolien sind in diesem Jahr besonders zeitig aufgeblüht. Eine frostige Nacht und das weiße Blütenmeer ist zerstört. Das wäre sehr schade, denn der Duft dieser Blüten ist wirklich berauschend - darauf freue ich mich in jedem Frühjahr.

Veilchen haben sich in unserem Garten gut eingelebt. Eine besondere Sorte, deren Namen ich nicht kenne, hat sehr rötliche Blüten und sieht im Alpengarten besonders schön aus. Aber es taucht mittlerweile überall auf.

Die Strauch- und Staudenpfingstrosen treiben sehr stark aus und setzen auch schon Knospen an. Da darf der Frost nicht mehr so stark zuschlagen, sonst sind die schönen Strauchpfingstrosen gefährdet.





Dienstag, 26. Februar 2008

Frühling

Durch die Wärme sind die kleinen Zauneidechsen munter geworden und haben sich die Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen lassen. Die kleinen schwarzen Schnecken nagen fleißig an den austreibenden Tulpen und hinterlassen ein Lochmuster auf den Blättern.

Moderlieschen und Co. verspüren schon kräftig Hunger und springen gierig nach den Mücken über dem Wasserspiegel.

Der Teichhintergrund wurde im letzten Jahr neu bepflanzt und ich denke, das Rosenbeet auf der rechten Seite hat sich ganz gut entwickelt. Dieses Beet möchte ich gerne im Jahresverlauf intensiver beobachten und den Wachstumsverlauf dokumentieren.

Eine schweißtreibende Arbeit habe ich auch schon erledigt: 2 Thermokomposter geleert, durchgesiebt und auf die Beete verteilt. Die Pfingstrosen wurden mit dem eigenen Kompost verwöhnt, da der Austrieb schon sehr weit fortgeschritten ist.
Scharrend suchen die Amseln in dem Kompost nach Würmern, aber die habe ich in den Komposter zusammen mit den groben Resten zurückgegeben.

Nach der vergangenen Frostperiode mussten dringend die Buchse in den Kübeln gegossen werden

Dienstag, 12. Februar 2008

Erste Gartenarbeiten

Das letzte Wochenende war für die ersten Gartenarbeiten wie geschaffen. Die restlichen Stauden wurden von ihrem alten Blattwerk befreit und es blieb Zeit genug für einen intensiven Gartenrundgang. Ich finde es immer wieder fasziniernend, wie viel Erde im Frühjahr zu sehen ist. Der gleiche Standort sieht in ein paar Wochen später total anders aus.





Trotz der nächtlichen Minusgrade schaffen es viele Pflanzen schon ordentlich auszutreiben. Die Strauchpfingstrosen, im Herbst versetzt, haben es besonders eilig.

Genauso sehen die Clematispflanzen aus. Überall sprießen aus den Pflanzenachseln neue Triebe. Die Rosen lassen sich anstecken und machen mit. Mit dem Rosenschnitt werde ich mich noch etwas zurückhalten.

Auch Bartblume und Lavendel müssen warten. Christrosen, Leberblümchen, Schneeglöckchen haben etwas Kalk abbekommen und die austreibenden Zwiebeln wurden etwas gedüngt.

Im Steingarten treiben Wildtulpen und Mininarzissen und das Alpenveilchen blüht immer noch ununterbrochen seit vielen Wochen.

Der weiße Seidelbast zeigt Farbe und gehört in diesem Beet zu den Frühblühern. Oberhalb des Beetes habe ich im Herbst einige Pfingstrosensämlinge eingesetzt, die mit einer roten Spitze vorsichtig die schützende Erde durchbrechen. Ich habe noch viele Pfingstrosensamen vom letzten Jahr zur Verfügung, die ich gerne weitergeben möchte.

Der Topfgarten mit Hostas, Heucheras, Pfingstrosensämlingen, Gräser und Taglilien sieht noch sehr wild aus. Einige Pflanzen müssen neu aufgeteilt werden. Höhere Temperaturen sind Voraussetzung, damit diese Arbeit Spaß macht. Der Thermokomposter wird vorher noch geleert und gesiebt, damit die Pflanzerde mit dem wertvollen Dünger gemischt werden kann. Ebenfalls erhalten die alt eingewachsenen Pfingstrosenhorste damit eine Kopfdüngung.

Das abgestorbene Laub bietet noch etwas Schutz in den kalten Nächten.

Den Amseln wird bald der Zugang zu den Töpfen mit einer Hasendrahtabdeckung erschwert.

Lederwanzen, Bienen, Schnaken und schwarze kleine Schnecken sind bereits im Garten unterwegs. Auch die Moderlieschen im Teich schwimmen eifrig hin und her. Mauselöcher und abgenagte Stauden zeigen die Aktivitäten der nicht so sehr beliebten Gartenbewohner. Die Meisen besuchen noch emsig das Futterhäuschen bevor sie sich ihre Nahrung aus der Natur holen. Da die ersten Läuse recht schnell und zahlreich auf den Pflanzen erscheinen werden, ist mit keiner Hungersnot zu rechnen. Das Häuschen wird dann gereinigt und vielleicht der oberer Teil als Nistplatz verwendet.

Montag, 21. Januar 2008

Der Garten im Januar

Die Zaubernuss blüht. Ein wunderbarer Strauch, wächst ohne Schnitt trichterförmig und hat fast exotische Blüten die im Januar zahlreich erscheinen. Gepflanzt 1990 mit einer Höhe von 60 - 80 cm. Der korrekte lateinische Name ist Hamamelis japonica "Zuccariniana". Es gibt verschiedene Sorten und somit auch Farben. Ein Strauch der gerne ungestört stehen möchte und im Herbst eine schöne Laubfärbung zeigt. Die alten Blätter fallen erst mit dem Neuaustrieb endgültig ab.

Am Gartenzaun blüht der Winterjasmin mit hübschen Sternblüten und bringt Farbe in den Efeubewuchs.
Er begrünt auch unsere Betonwand zur Tiefgarage und ist gerade in dieser Jahreszeit ein willkommener Blüher. Endlich sehe ich von meiner Christrose einen Blütenansatz. Sie blüht dunkelviolett und hat als Nachbarn verschiedene Schneeglöckchensorten, die mit ihrem Weiß die dunkle Christrose besser wirken lassen. Ich freue mich, dass die kleinen Schneeglöckchen noch keinen Schneckenbesuch hatten, das war im letzten Jahr anders.

Natürlich treiben überall die Zwiebelpflanzen, die ich heute mit Hornspäne versorgt habe. Nach der Blüte erfolgt die zweite Düngung und das reicht wieder bis zum nächsten Austrieb.

Die Pfingstrosensämlinge vom letzten Jahr zeigen auch schon Präsenz. Darüber freue ich mich besonders. Nach 2 Jahren haben die Samen endlich gekeimt und ich konnte sie in Töpfe setzen. Der Blattaustrieb muss vor den Amseln geschützt werden, da diese gerne das frische Grün herauszerren.
Clematis und Rosen haben ebenfalls Blattknospen. Kommt der Frühling wieder so zeitig wie im letzten Jahr? Kaum habe ich im späten November den Spaten nach der Rosenpflanzung aufgeräumt, kann man 8 Wochen später schon Unkraut jäten und die restlichen Stauden zurückschneiden. Diese Arbeiten habe ich sonst immer Ende Februar erledigt.
Im Keller blühen die Fuchsienstämmchen und im Wintergarten die Zitruspflanzen, die aber auch gleichzeitig Früchte tragen. Im Herbst noch habe ich mich über die gelben Blätter geärgert, aber meine Düngung mit einem speziellen Zitrusdünger hat Wunder bewirkt. Die Pflanzen sehen sehr gesund und kräftig aus. Sie blühen und fruchten gleichzeitig, da wird der Dünger gut verwertet.

Nun wird es auch langsam Zeit, Samen für die einjährigen Beetpflanzen zu kaufen und im Gewächshaus auszusäen. Viele neue Sorten sind auf dem Markt und müssen ausprobiert werden. Ist der Winter mild, kommen viele dieser Pflanzen sogar über die kalte Jahreszeit und treiben im Frühjahr wieder durch. Sie haben sich gut ausgesät und tauchen überall im Garten auf. Besonders freut mich das bei den Fingerhüten, Goldlack, Verbenen, Löwenmäulchen und dem kalifornischer Mohn.
Viele Mauslöcher habe ich heute entdeckt und schnell ein paar Giftköder ausgelegt. Gerade die Wühlmaus ist schon sehr aktiv und die vielen Maulwurfhaufen auf den Wiesen zeigen die Fleißarbeiten der geschützten Tiere.
Unkraut wächst natürlich auch schon kräftig und ich musste mich heute sehr zurückhalten um nicht mit dem Ausstecher die Quecke in ihre Schranken zu weisen. Hier sollte man am Ball bleiben, denn ist die Quecke bereits im Wurzelgeflecht von Stauden, bekommt man sie nicht mehr in den Griff. Dann heißt es mit dem Spaten die gesamte Pflanzen herausholen und den Wurzelballen von den Unkrautwurzeln zu befreien und wieder einzusetzen. Dabei darf kein Wurzelstück zurück bleiben, sonst treibt das Gras sofort wieder durch und sucht sich seinen Weg. Ich werde mir einen wärmeren Tag aussuchen und dann diese lästige Arbeit erledigen. Je früher desto besser.

Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf die Blüte der Christrosen.

Dienstag, 1. Januar 2008

Ein neues Gartenjahr beginnt: 2008


Allen meinen Gartenfreunden wünsche ich ein gesundes Neues Jahr und ich freue mich schon jetzt auf unsere Gartenaktivitäten.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Ist denn schon Frühling?

Als hätte ich es geahnt, die Schneeglöckchen blühen. Allerdings nur im Alpen- und Steingarten zusammen mit den kleinen violetten Alpenveilchen, die sich ordentlich vermehrt haben.
Ein kalter Wind bläst mir um die Ohren, es ist ungemütlich. Eigentlich wollte ich nur nach den Meisenknödeln sehen, aber die Neugierde trieb mich um die Beete. Sogar die unverwüstlichen Primeln, die ihren Auftritt zusammen mit den Narzissen geplant haben, sind schon in Blüte.


Primeln säen sich üppig aus und werden dann als kleine Pflanze immer zu den Narzissenbüschen gesetzt. Im Laufe der Jahre sieht diese Komposition zur Narzissenblüte einfach farbenfroher aus. Gerne habe ich die Pflänzchen auch in Schalen, um sie dann als Unterpflanzung nach der Blüte an Ort und Stelle im Garten zu setzen.
Blaukissen sehen super aus, wenn sie einen gelbblättrigen Majoran als Nachbarn haben. Diese Sorte ist total unkompliziert, kein Schneckenfutter und auch auf der Pizza ein Genuß.


Viele Rosen blühen noch und besonders diese Austin Rose "Eglanthyne" hat Kraft bis zu Weihnachten. Es ist unglaublich. Auch der herrliche Duft, buschiger Wuchs und das robuste Laub machen diese Rose fast perfekt.
Schnell wieder in die warme Stube und hier erfreut mich ein Strauß mit weißen Rosen und Amaryllis umgeben von grünen Zweigen. Das gefällt sogar den Elchen.